Unser Schulträger

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Übergang des Schulvermögens der Hermann-Gmeiner-Realschule plus Daaden formal besiegelt
Bericht Mai 2018

Landrat Michael Lieber (links) und Bürgermeister Wolfgang Schneider (rechts) unterzeichneten nun die Vereinbarung zur rückwirkenden Übertragung der Trägerschaft der Hermann-Gmeiner Realschule plus Daaden auf den Landkreis Altenkirchen.
Mit dabei war auch der neue Schulleiter Hans-Joachim Laubenthal (Mitte stehend).

Die Beschlüsse der politischen Gremien sind seit einiger Zeit gefasst und die Übertragungsverfügung wurde im Januar dieses Jahres durch die Schulbehörde erlassen. Formal ist der Landkreis Altenkirchen damit rückwirkend seit dem Beginn des Schuljahres 2015/2016 Schulträger der Hermann-Gmeiner-Realschule plus Daaden.

Mit ihren Unterschriften in der Übertragungs-Vereinbarung besiegelten Landrat Michael Lieber und Bürgermeister Wolfgang Schneider nun den Übergang des Schulvermögens von der Verbandsgemeinde Daaden-Herdorf auf den Landkreis.

Bereits im Juni 2015 hatte die Verbandsgemeinde Daaden-Herdorf gegenüber der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion als Schulbehörde die Übertragung der Schulträgerschaft der Daadener Realschule plus auf den Landkreis Altenkirchen beantragt. Zunächst lehnte der Kreistag dies Ende Juni 2015 jedoch ab, um vorab die Zukunftsfähigkeit der Schule im Rahmen der damaligen Fortschreibung des Schulentwicklungsplanes für den Landkreis Altenkirchen genauer zu untersuchen und dann auf diesen Ergebnissen basierend einen Beschluss zu fassen.

In der Dezember-Sitzung vergangenen Jahres entsprach der Kreistag dann dem Anliegen der Verbandsgemeinde Daaden-Herdorf und stimmte einer rückwirkenden Übernahme der Schulträgerschaft zu. Zudem ermächtigten die Kreistagsmitglieder den Landrat zum Abschluss einer entsprechenden Vereinbarung mit der Verbandsgemeinde als bisherigem Schulträger.

Diese wurde von den beiden Verwaltungen gemeinsam erarbeitet und gilt nun als Grundlage für die vermögensrechtliche Abwicklung des Schulträgerwechsels zwischen dem Landkreis Altenkirchen und der Verbandsgemeinde Daaden-Herdorf.

Trotz des Wechsels der Schulträgerschaft sicherte Bürgermeister Wolfgang Schneider der Schulgemeinschaft weiterhin seine Unterstützung zu. Dies insbes. unter Betonung der Funktion des Berufscoachs als bewährtes Verbindungselement der Schule zu den hiesigen Betrieben und Unternehmen für die Ausbildung. Zur Festigung dieses Standbeines habe ihn der Verbandsgemeinderat beauftragt, das finanzielle Engagement dafür zwischen Kreis und Verbandsgemeinde noch abzustimmen.

Text und Foto: Frau Tatjana Marx Kreisverwaltung Altenkirchen

 

 

 

 

Unser Schulträger ist die Verbandsgemeinde Daaden-Herdorf, mit ihren Ortsgemeinden

Herdorf
Dermbach
Sassenroth
Daaden
Friedewald
Nisterberg
Derschen
Mauden
Emmerzhausen
Weitefeld
Niederdreisbach
Schutzbach

Blick auf Daaden mit Evangelischer Kirche in der Ortsmitte.
daaden.jpg

Die Verbandsgemeinde Daaden-Herdorf ist ebenfalls Schulträger folgender drei Grundschulen:

Grundschule Daadetal
Grundschule Biersdorf
Grundschule Friedewald

Die Hermann-Gmeiner-Schule in Daaden und die Don-Bosco-Schule in Herdorf sind die beiden weiterführenden Schulen in der VG Daaden-Herdorf.

Auch die Grundschule Weitefeld und die Maria-Homscheid-Grundschule Herdorf gehören zum Einzugsbereich der Hermann-Gmeiner-Schule.
Der Schulträger der Grundschule Weitefeld ist die Ortsgemeinde Weitefeld. Schulträger der Grundschule Herdorf ist die Stadt Herdorf.

Keine Wolken über Daadens Schullandschaft: Über 400 Schülerinnen und Schüler besuchen derzeit die Realschule Plus in Daaden. Die Hermann-Gmeiner Schule bleibt nach einer Prüfung der Schulbehörde auch in Zukunft dreizügig.

Beste Fördermöglichkeiten für Schüler – Hohe Schülerzahlen sichern dauerhaften Bestand

Bericht Februar 2014

Foto Hermann-Gmeiner Schule (Custom)

Daaden. Mehr als 400 Schülerinnen und Schüler lernen derzeit an der Hermann-Gmeiner-Realschule in Daaden. „Mehr als jede zweite Schülerin oder Schüler der Grundschulen unserer Verbandsgemeinde nutzt das wohnortnahe Angebot unserer Schule. Die Übergangsquote, das heißt die Anzahl der Grundschüler die auf unsere Schule wechseln, beträgt inzwischen über 50 Prozent.“, berichtet Rektorin Lena Daub. Durch diese hohen Anmeldezahlen wird auch der hervorragende bauliche Zustand des Schulgebäudes nach umfangreichen Investitionen in den vergangenen Jahren von Elternseite anerkannnt.

Beeindruckendes Angebot an der Hermann-Gmeiner-Schule in Daaden. Die Ausbildungsbörse bringt Unternehmen und Schüler zusammen.

Foto Ausbildungsboerse (Custom)

Schulbehörde Koblenz: Dreizügigkeit dauerhaft gesichert

In den vergangenen Jahren konnte diese Quote stetig gesteigert werden. Während im Schuljahr 2008-2009 lediglich 36 Prozent auf die damalige Regionale Schule wechselten, liegt der Prozentsatz in den letzten Jahren konstant bei hervorragenden 53 Prozent. In diesem Jahr stehen Brandschutzmaßnahmen in der Hermann-Gmeiner Schule auf dem Bauprogramm der Verbandsgemeinde Daaden. Da auch Förderungen des Landes hierfür beantragt wurden, hat die Schulaufsichtsbehörde sorgfältig die Schulentwicklung am Standort Daaden analysiert. Fazit: Die Daadener Realschule Plus hat für den Zeitraum der nächsten zehn Jahre eine stabile Dreizügigkeit. „Damit ist klar, dass unsere Schule eine dauerhafte Zukunft hat“, stellt Daadens Bürgermeister Wolfgang Schneider fest.

Erfolgreiche Jobfuxarbeit an Daadener und Herdorfer Realschule

Besonders punktet die Daadener Realschule durch das Angebot Job-Fux. Denn die Verzahnung von Schule und Beruf ist bei diesem Projekt sehr bedeutsam. Seit 2005 wird dieses Angebot mit Unterstützung des Europäischen Sozialfonds und des Landes Rheinland-Pfalz an der Hermann-Gmeiner Realschule angeboten. Job-Füxin Anja Ruthemeyer ist gleichzeitig auch an der Don-Bosco-Schule in Herdorf aktiv. Durch die Module „Bewerbertraining und Berufsorientierung“ oder „Grundlagen finanzieller Lebensführung“ werden Schülerinnen und Schüler gezielt auf das Berufsleben vorbereitet. „Der Wirtschaftsraum Daaden-Herdorf ist eng miteinander verzahnt. Durch unser Jobfuxangebot profitieren Schüler aus beiden Kommunen. Und sie lernen auch die Industrie- und Handwerksbetriebe aus Daaden und Herdorf gut kennen“. meint Daadens Bürgermeister

Hervorragende Kultur- und Informationsangebote

Daadens Schule ist kreisweit bekannt für die überregional beachteten SOS-Schulbasare. Jährlich können sich Schülerinnen und Schüler mit Ihren Eltern bei einer „Ausbildungsbörse“ über Aus- und Weiterbildungsangebote informieren. „Firmen der Region nutzen diese Plattform auch zur Präsentation und erhalten dort auch unmittelbar Zugang zu unseren Schülerinnen und Schülern“, so die Rektorin. Breit aufgestellt ist die Schule auch im Bereich Kunst und Kultur. So findet am 30. Und 31. Januar in der Arthur-Knautz-Halle ein Musicalaufführung statt. Dann werden 90 Akteure und Helfer eine „MUSICALische Zeitreise“ präsentieren.

Daaden fordert Finanzausgleich für Doppelbelastung – Standort sicher

Daadens Rat bemüht sich schon seit über einem Jahr, eine finanzielle Schieflage bei der Finanzierung der Realschule Plus zu bereinigen. So wurde ein Antrag auf Änderung des Finanzausgleichsgesetzes beim Land eingereicht, der leider abgelehnt wurde. Nun bemüht man sich beim Kreis um einen finanziellen Ausgleich. Hintergrund: Die Verbandsgemeinde Daaden zahlt über die Kreisumlage für die kreiseigenen Realschulen Plus in Betzdorf, Altenkirchen und Wissen. Sie muss aber darüber hinaus alle Investitionen und laufenden Sachkosten der eigenen Realschule tragen. „Diese Ungerechtigkeit muss jetzt dringend beseitigt werden“, stellt Daadens Verwaltungschef fest.

Vor wenigen Tagen wurde in einem Elternbrief der Neunkirchener und Herdorfer Verwaltung zum Thema Sekundarschule in Neunkirchen ausgeführt, dass der vom Verbandsgemeinderat eingeforderte finanzielle Ausgleich für die doppelte Zahllast der Verbandsgemeinde „mittelfristig auch zur Auflösung der Realschule Plus Daaden führen könnte“. Hierzu stellen sowohl Daadens Bürgermeister Wolfgang Schneider wie auch Schulleiterin Lena Daub richtig: „Der Planungsraum Herdorf-Daaden spielt trotz des demographischen Wandels in der Schulentwicklungsplanung weiterhin eine gewichtige Rolle. Der Standort unserer Realschule in Daaden wird durch einen Antrag auf finanziellen Ausgleich der ungerechten Doppelbelastung überhaupt nicht berührt“. Fakt ist, dass das Land erst vor wenigen Wochen die dauerhafte Dreizügigkeit der Daadener Realschule Plus festgestellt hat. „Ebenfalls ist es eine Tatsache, dass das Daadener und das Herdorfer Kollegium in der Vergangenheit hervorragend zusammengearbeitet hat“, ergänzt Schulleiterin Daub fest. Sie erinnert damit an die Zeit, als die Herdorfer Schule mehre Jahre lang als eine Außenstelle der Hermann-Gmeiner-Schule geführt wurde.

Gemeinsamkeit bei Schulfragen ist die Devise

Beide geben auch einen Ausblick auf die Zeit nach den Kommunalwahlen und die Zeit nach Eingliederung der Stadt Herdorf: „Über die künftige Ausgestaltung der Schullandschaft Herdorf-Daaden entscheidet ab dem 1.7.2014 der neu gewählte Verbandsgemeinderat unter Leitung des dann amtierenden Bürgermeisters. „Entgegen den derzeitigen Spekulationen ist garantiert, dass am Schulstandort Daaden die Realschule Plus mit dem qualitativen Angebot dauerhaft Bestand hat“, betonen Bürgermeister und Schulleiterin. „Wir haben bisher und wir werden auch zukünftig alle möglicherweise erforderlichen Veränderungen im Schulbereich mit Offenheit, Transparenz und unter Beteiligung aller schulischen und kommunalen Gremien gemeinsam erarbeiten. Das hat sich in der Vergangenheit so bewährt und wird auch in Zukunft unsere Devise sein“, stellen Schulleiterin Daub und Bürgermeister Schneider abschließend fest

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