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Daadener Schüler präsentieren Sequenzen aus „Der Kaukasische Kreidekreis“

Bericht Juni 2017

Schlüsselszene des Brecht-Stücks: Wer erhält das Kind?

Zum Ende des Schuljahres bietet die Klasse 10a der Hermann-Gmeiner-Realschule
plus an, dem schulischen Alltag etwas zu entfliehen und sich das Ergebnis eines
besonderen Projektes zu Gemüte zu führen.

Schülerinnen und Schüler der Klase 10a haben
sich im Deutschunterricht und darüber hinaus mit dem Drama „Der kaukasische
Kreidekreis“ von Bertolt Brecht beschäftigt. Dabei entstand die Idee, das Drama, das
1944 verfasst wurde, auf die Bühne zu bringen.

Die Gerichtsverhandlung

Fortan arbeiteten die Abgangsschüler an der Umsetzung ihrer Idee, auch mit dem Ziel, dies beim
Abschluss zu präsentieren. So lag der Fokus auf Szenen, die eine zentrale
Bedeutung für den Verlauf der Handlung haben.

Gruppenfoto der Darsteller mit Lehrer Roland Imhäuser, der das Stück einstudierte

Das Stück mit sechs Akten wurde von Brecht im amerikanischen Exil verfasst und daher auch in Minnesota 1948 uraufgeführt. Die deutsche Uraufführung fand 1954 in Ostberlin statt.

Jule und Nattarigha führten durch das Theaterstück

Haupthandlung:

Die Haupthandlung spielt in Georgien zur Zeit des persischen Krieges. Gegen den Großfürsten wird ein Staatsstreich geführt. Im Anschluss werden alle Gouverneure Grusiniens hingerichtet, so auch der wohlhabende Gouverneur Abaschwili. Daraufhin flieht seine verwöhnte Frau Natella, die ihre Kleider rettet, jedoch ihren zweijährigen Sohn einfach zurücklässt. Grusche, eine einfache Magd, nimmt sich des Kindes an und sorgt sich um dessen Wohl.
Als nach dem Bürgerkrieg die Gouverneurswitwe zurückkehrt und auf das von ihr geborene Kind aufgrund des durch den Jungen gesicherten Erbes Ansprüche erhebt, entsteht zwischen ihr und Grusche ein Streit um das Kind. Der Richter Adzak möchte die so genannte Kreidekreisprobe anwenden, um herauszufinden, wem er das Sorgerecht für Michel übertragen kann. Schließlich muss er sich zwischen der sozialen und der leiblichen Mutterschaft entscheiden.

„Die MUSICALische ZEITREISE“ – Musical-Aufführungen der Musical-AG am 30./31.Januar 2014

Bericht Februar 2014

Bildergalerie

Mama Mia

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High School Musical

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Tanz der Vampire – Totale Finsternis

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Hinterm Horizont

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Tarzan

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Die Schöne und das Biest

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„Paul IV und die Schröders“ – Hermann-Gmeiner-Schüler boten vergnüglichen und nachdenklichen Abend

Bericht v. April 2008

An der Hermann-Gmeiner-Schule Daaden entstand im Rahmen der musisch-künstlerischen Arbeitsgemeinschaften der Stufe 6 eine Theaterinszenierung, die jetzt von den engagierten Mädchen und Jungen aus den Klassen 6a, 6b und 6c unter der Leitung vonLehrerin Kerstin Tute in der Schule aufgeführt wurde.

    Alle Schauspieler nehmen gerne am Schluss den Applaus entgegen.

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Vorlage dazu bildete das Jugendbuch „Paul IV und die Schröders“ von Andreas Steinhöfel, das auch im Deutschunterricht der Klassen auf dem Lehrplan stand. Für das Theaterstück wurde es extra gekürzt und umgeschrieben, sodass eine szenische Darbietung möglich wurde.


    Die Plakate für die Aufführung wurden von den Schülern ganz individuell selbst gestaltet.

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Mit einem liebevoll gestalteten Bühnenbild, Requisiten von der Perücke bis zu Stöckelschuhen und vor allem mit viel persönlichem Einsatz zauberten die 11-12-jährigen Mädchen und Jungen ein Stück auf die Bühne, dessen Ernsthaftigkeit und recht hoher Anspruch aber auch witzige und zum Schmunzeln anregende Szenen lieferte.

    Paul IV inmitten des „Getratsches“ der Kaffeetanten.

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Worum geht es:
In die Ulmenstraße zieht die ungewöhnliche Familie Schröder ein.
Erasmus Schröder hat eine Python, die bei den Nachbarn erscheint. Dandelion Schröder ist ein Albino und kleinwüchsig, Delphine Schröder führt den Haushalt, weil Frau Schröder an Leukämie erkrankt ist. Die kleine Sabrina Schröder träumt Spitznamen und sieht Unglücke voraus. Für die „ganz normalen“ Bürger von Bergwald eine Zumutung. Sie wollen die Schröders schnellstmöglich loswerden.

    Delphine und Erasmus Schröder mit ihrer kranken Mutter

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Eine Ausnahme bildet Paul Udo Ewald Walser, kurz Paul IV genannt, der von dieser kunterbunten Familie angetan ist. Er rettet der schlafwandelnden Sabrina das Leben. Ab diesem Zeitpunkt verbindet ihn eine innige Freundschaft mit den Schröders. Durch diese Familie fängt er an, die Verhältnisse und Verlogenheiten, die ihn umgeben, zu kritisieren und auch in seiner Familie kommt es zu einer handfesten Auseinandersetzung.

    Paul führt ein offenes Gespräch mit seiner Mutter.

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Die Essenz des Ganzen wurde von den Schülern überzeugend zum Publikum transportiert, nämlich:
Wer am meisten unter den Teppich kehrt, der hegt anderen gegenüber die größten Vorurteile.

Die Besetzung des Stücks war von Lehrerin Kerstin Tute gut gewählt und allen Darstellern gebührt ein großes Lob.
Während Louis Ebener als Paul IV sicher die umfangreichsten Textpassagen hatte, überzeugte Jan-Philipp Mauden in einer Doppelbesetzung. Er stellte meisterhaft die Geschwister Dandelion und Sabrina dar. Auch die Rollen von Delphine und Erasmus waren mit Isabell Marczak und Johanna Eckhoff bestens besetzt. Ihr schauspielerisches Talent ließen vor allem auch Burak Gül und Birak Hassan in ihren Rollen als Paps und Mams Walser erkennen. Fabienne Schneider als Frau Markowski stand dem in nichts nach. Weitere Darsteller waren Lorena Schnell, Mathias Meyer, Duygu Ay, Rebecca Pfau, Simon Koch als Erzähler, Robert Petkewitz, Jens Braun und Jessica Schütz.

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