„Der König im Stall“ – Beim Weihnachtsmusical der Hermann-Schule Daaden „hat der Himmel die Erde geküsst….“

Engelschor und Theaterensemble lockten viele Besucher ins Bürgerhaus nach Daaden – Es wurde Weihnachten . . .

Ein volles Bürgerhaus zeugte davon, dass die „Geburtsgeschichte Jesu“ immer noch die Menschen berührt. Denn „die beste Nachricht aller Zeiten auf der Erde zu verbreiten…“ war das Anliegen des Weihnachtsmusicals: „Der König im Stall“. Unter der Leitung von Roland Imhäuser mit seinem großartigen Engelschor und Vivien Gocht, Michelle Märker und Laura Kleinehakenkamp (Solistinnen), aus Klassenstufe 5 und 6, sowie dem Darstellerensemble der Klassen 10A und 10B, wurde diese Geschichte lebendig. Die musikalische Einstimmung übernahm unsere Schülerband „Diamonds“ unter der Leitung von Dieter Schmidt. Nach einer kurzen Begrüßung durch Schulleiter HaJo Laubenthal ging es per „Zeitmaschine“ in das Land Israel unter Kaiser Augustus und ab hier übernahm die Erzählerin Antonia Evers. Wer die Vorgeschichte kennt, weiß dass auch die Menschen der damaligen Zeit nicht so leicht zu überzeugen waren. Es bedurfte eines ausgewachsenen Engels (Leonie Balnus), um den Tempelpriester Zacharias (Jason Aeckersberg) von der Schwangerschaft seiner alten Frau Elisabeth zu überzeugen. „Johannes sollst du den Jungen nennen. Er wird später Jesus, den Heiland, im Jordan taufen.“ Später wird die schwangere Maria bei Elisabeth Rat suchen.

Dieser Engel ist es auch, der später Maria (Johanna Popa) und ihrem Mann Josef (Lukas Reihs) erscheint und von der Menschwerdung Gottes in ihrem Kind, Jesus, überzeugt. Damit noch nicht genug. Durch den schroffen Befehl des kaiserlichen Boten (Iuliana Chiriac), müssen beide auf die beschwerliche Reise zur Volkszählung nach Bethlehem. Damals wie heute ist es nicht sehr weit her mit der Nächstenliebe und so stehen die Beiden dort vor verschlossenen Türen. „Kein Platz mehr frei! Da hättet ihr früher buchen müssen“, so die Ablehnung der Wirtin (Lara Bettenhausen). Das nun folgende Lied über die Herbergssuche und Verzweiflung von Maria und Josef, sorgte im Publikum für Gänsehaut. Diese Not muss dann wohl auch dem Wirt (Luis Ermert) aufgefallen sein, der dem Ehepaar seinen Stall in einer Höhle überlässt. Das Jesuskind kommt in einer Futterkrippe auf unsere Welt. Doch nicht zu den Reichen und Mächtigen kommt es, sondern zu denen, die am Rande der Gesellschaft stehen. Deshalb schwenkt die Erzählung nun auf eine Schafsweide unweit von Bethlehem. Hier wachen drei Hirten (Kassim Al-Nabhan, Alessia Carracoi und Lea Straßer) am Lagerfeuer bei ihren Schafen. „Ich habe Angst“ ist die erste Reaktion, als der Engel des Herrn zu ihnen spricht: „Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren!“ Den Hirten geht das Herz auf und sie gehen mit den Engeln zum Stall.
Ebenso drei Sterndeutern (Marie Schnell, Katharina Jeik und Rika Otterbach) aus fernen Landen bleibt die Geburt durch ein Himmelszeichen nicht verborgen. Auf ihrer langen Reise gehen sie fast noch dem eifersüchtigen König Herodes (Samuel Schießl) auf den Leim, der dem „neuen Friedenskönig“ ans Leben will. Sie erkennen in dem Jesuskind den Heiland der Welt und übergeben Maria und Joseph ihre Gaben. Mit dem Bild der betenden Weisen und dem passenden Lied der „Himmlischen Heerscharen“ schließt die Geschichte.

Gerührt spendeten die Besucher dem gesamten Ensemble, den Bühnenbildnern (Manfred Gawlik und HaJo Laubenthal), der Technik (Jannik Brüning und Hannes Johne) und Leiter Roland Imhäuser Applaus. „Für mich war heute schon Weihnachten“, so der O-Ton vieler Besucher. Die Schulgemeinschaft dankt allen Beteiligten für diese sehr gelungene Aufführung, den Besuchern für ihr Kommen und der Stadt Daaden für die Bereitstellung des Bürgerhauses!

Cover- und Schlussfoto: Claudia Geimer RZ
Text und Fotos: Lars Limbach

Dieser Beitrag wurde am Dienstag, 25. Dezember 2018 um 10:56 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Aktuell abgelegt.

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